Ambidextrie

Ambidextrie

Die zugenommene Dynamik durch  Veränderungstreiber wie Globalisierung, Digitalisierung, War of Talents, Disruptive Veränderung von Geschäftsmodellen auch bekannt unter dem Akronym VUKA – erfordert das auf der einen Seite Unternehmen den Wandel aktiv gestalten. In der Organisation ist es daher notwendig sowohl Struktur, Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten – also die Aufgaben des Managements als auch zusätzlich verstärkt für Flexibilität, Kreativität (Innovation)und  Geschwindigkeit in der Organisation zu sorgen. (FKG)

Die Herausforderung dieser Beidhändigkeit (Ambidextrie) liegt darin, beides gleichzeitig zu beherrschen: Bestehendes zu optimieren und Neues aufzubauen. Auch verwandte Begriffe sind Exploitation (Das Bestehende ausbauen) und Exploration (Das Neue erforschen).
Die Kunst liegt hier in der guten Balance der unterschiedlichen Prinzipien, Werte und Werkzeuge, die dazu auf beiden Seiten für den Erfolg wichtig sind.

In meiner Einschätzung ist in dieser Balance aktuell die Notwendigkeit von “hin zu…” Agilität und “weg von…” ausgeprägtem Sicherheitsorientierung. Das fällt insbesondere dann schwer, wenn die Menschen in den Organisationen vor Jobverlust, Kompetenzverlust, Statusverlust u.ä. in eine ängstliche Haltung geraten. Das betrifft alle Ebenen der Organisation.
Deshalb ist das Gebot der Stunde die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte, die Geschäftserfolge der Unternehmen und den dadurch eingetretenen “Sättigungsgrad” (Lets look back, what we did great) zu ersetzen durch einen Spirit getragen von einer Kultur des Forschens und des Gelingens, die sich kennzeichnet durch einen starken wahrgenommen Sinn, Augenhöhe, gemeinsame mehr erreichen wollen als den Status Quo (Exzellenz) getragen durch Werte wie Mut, Offenheit, Transparenz und wo Vernetzung und Partizipation wichtige Stellschrauben sind (The Sky is not the Limit).