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#Lernnotiz: The new new Development Game oder die Wurzeln der agilen Produktentwicklung

Sechs Charakteristika für erfolgreiche (agile) Produktentwicklung

Der 1986 erschienene Artikel »The new new product development game« von Hirotaka Takeuchi und Ikujiro Nonaka ist die Blaupause auf der Scrum entwickelt wurde. Die beiden Organisationstheoretiker beschrieben auf der Basis von Studien und Beobachtungen eine neue Form der Zusammenarbeit im Rahmen von Produktentwicklungen.

Sie verglichen Teams mit kleinen selbstorganisierten Einheiten, die mit einem Ziel von außen voranschreiten. Vergleichbar mit dem Rugby-Spielzug »Scrum«. Ken Schwaber und Jeff Sutherland griffen diese Bezeichnung später auf und benannten das heute bekannte Rahmenwerk für agile Produktentwicklung danach.

Ich will an dieser Stelle direkt zu den für mich wichtigen Kernaussagen kommen, die Takeuchi und Nonaka verfasst haben. Der Artikel the New New Development Game kann HIER in deutscher Übersetzung komplett bei meinem Kollegen Patrick Koglin gelesen werden. Oder HIER im Original.

Die Beiden haben 6 Charakteristika in den Produktentwicklungsprozessen von den untersuchten Unternehmen wie folgt zusammengefasst:

  1. Eingebaute Instabilität
  2. Selbstorganisierende Projektteams
  3. Überlappung in den Entwicklungsphasen
  4. “Multilearning”
  5. Zarte/feine Kontrolle (“Subtile Control“)
  6. Wissenstransfer in der Organisation (“Organizational transfer of learning“)

Takeuchi und Nonaka haben deutlich gemacht, dass alle 6 Charakteristika ineinander greifen und nur so der echte Mehrwert (für eine agile Produktentwicklung) erzeugt wird. 

Diese 6 Perspektiven sind aus meiner Überzeugung die Basis dessen, was wir als übergeordneten Rahmen bezeichnen, der sich für die agile Projektarbeit als erfolgskritisch erwiesen hat.

Agile Produktentwicklung versteht sich als größeren Rahmen, Bei dem es nicht nur darum geht eine Methode in den Vordergrund zu stellen, sondern verschiedene Werkzeuge so miteinander zu kombinieren, dass Teams und Organisationen in die Lage versetzt werden, auch in dynamischen Umgebungen handlungsfähig zu bleiben, ohne sich auf eine spezifische Methode zu meinen. Der Fokus liegt also ganz klar auf dem Begriff Framework oder ins deutsche übersetzt “Rahmenwerk”.

 

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